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27. August - Vorbei am Snæfell zum Lagarfljót
[ Karte ]
Als wir am nächsten Morgen aufbrachen, war ich froh, auf Andreas gehört zu haben. Uns erwarteten 2 km Steigung, die wohl an die 20 % hatten und fast nur schiebend zu bewältigen waren. Oben angekommen erwartete uns dann aber als Belohnung eine toller Ausblick: Vor uns tauchte im strahlenden Sonneschein der schneebedeckte Snæfell auf, im Südwesten konnten wir noch einmal den Kverkfjöll erblicken, im Westen tauchte die Herðubreið auf, im Norden hatten wir einen tollen Blick über das Bergpanorama.
Wir bewegten uns zunächst direkt auf den Snæfell zu, bogen dann aber nach Osten ab und passierten diesen imposanten Vulkan an seiner Nordseite. Von den drei eingezeichneten Furten war nur noch eine vorhanden, die anderen Flüsse waren mittlerweile überbrückt.
Als sich die Piste nach Norden in Richtung Lagarfljót wendete, erwarteten uns 30 km schlechteste Piste. Wir bewegten uns zwar immer noch auf einer Hochlandpiste (F910), insofern konnten wir nicht überrascht sein, hier handelte es sich aber um eine relativ neue Straße, die zum größten Teil nur aus grobem Schotter bestand. War der mal kurzzeitig verschwunden, dann trat eine aggressive Wellblechpiste zu Tage. Nach den 30 km, die auch noch fast nur geradeaus führten, waren wir auf jeden Fall weichgerüttelt und genervt. Dann ging es zum Glück bei besserem Untergrund bergab, bald im freien Fall auf Serpentinen zum Ufer des Lagarfljót. Wir umrundeten seine Südspitze und bauten dann bald unser Zelt auf. Das Gerüttel hatte uns gereicht, wir wollten nur noch essen und schlafen.

28. August - Ruhetag am Lagarfljót
Wir machten diesen Tag zum Ruhetag. Eigentlich sollte es weiter in Richtung Küste gehen, es goß aber in Strömen, und so beschlossen wir, den Tag noch einmal im Zelt zu verbringen und die Strecke nach Seyðisfjörður in einem Rutsch zu fahren.

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