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19. August - Fahrt zum Kverkfjöll
[ Karte ]
Unsere heutige Etappe sollte vergleichsweise kurz werden. Wir hatten nur etwa 40 km bis zum Kverkfjöll vor uns. Trotzdem brachen wir früh auf, denn wir wollten zum Frühstück den nächsten Fluß erreichen - Müsli mit Wasser aus der Kreppa wollten wir uns dann doch nicht antun.
Furt durch die Lindaá Die Strecke wurde wieder besser, und wir erreichten bald die erste Furt. Vor der überquerung nahmen wir unser ersehntes Frühstück ein. Dann suchten wir den besten Weg durch die Lindaá, denn diese Furt war nicht ganz einfach zu bewältigen. Eine klare Linie zur Durchquerung konnten wir zunächst nicht entdecken, der Fluß schien tief zu sein. Irgendwann stapfte ich dann aber, nur mit Blick in die Ferne meinen Lowridern beladen, los und fand einen ganz guten Weg durch die Strömung. Dann ging es zurück, um das Fahhrad mit dem restlichen Gepäck zu holen.
Die weitere Strecke zum Kverkfjöll war eine unserer schönsten Touren. Am Horizont konnten wir bald den Gletscher Brúarjökull entdecken Blick zurück (wir wußten zunächst nicht, für was wir dieses schmutzig-weiße Gebilde halten sollten), wir selber bewegten uns an tollen Felsformationen vorbei. Als wir schließlich auf die F902 abbogen, konnten wir auf roter Pisten durch bizarre Rote Piste durch schwarze Lava Lavagebilde dem Kverkfjöll entgegenradeln.
Bald kam die Hütte in Sicht, die zunächst etwas verloren vor dem Gletscher Dyngjujökull aussah. Wir meldeten uns an und bauten unser Zelt auf dem Rasen (welch' ein Luxus) auf. wir wurden angewiesen, es ordentlich zu verzurren, denn letzte Nacht waren einige Zelte weggeflogen, und auch für heute Nacht gab es eine Sturmwarnung.
Als die Arbeit getan war, belohnten wir uns mit der ersten Dusche, seit wir die Fähre verlassen hatten. Danach ging es in die Hütten. Die Hütte am Kverkfjöll Die Hüttenwirtin hatte uns netterweise erlaubt, die Küche und einen riesigen Topf mit ständig heißem Wasser benutzen zu dürfen. So konnten wir ganz komfortabel unser Abendessen kochen und hatten ständig einen Becher mit heißem Tee in der Hand. Wir hatten es heute Nacht nicht sonderlich eilig, die warme Stube mit unserem Zelt zu tauschen, und so blieben wir länger als sonst auf und blätterten in Büchern über den Vatnajökull.

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