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23. August - Tagestour zum Goðafoss
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Wir hatten uns entschlossen, einige Nächte auf diesem Zeltplatz in Reykjahlíð zu verbringen.Trotzdem sollten es keine reinen Ruhetage werden. Da das Wetter gut zu werden versprach, wollten wir diesen Tag für einen Ausflug zum Goðafoss nutzen. Ohne Gepäck schien uns die einfache Strecke von etwa 50 km auch für einen Quasi-Ruhetag nicht zu viel zu sein. Also packten wir nur das Nötigste ein und schwangen uns auf unsere, merkwürdig leichten Räder. Wir wählten zunächst die Norumrundung des Mývatns, auf der Rückfahrt wollten wir dann die südlich Route wählen.
Die Laxá Natürlich kamen wir ohne Gepäck gut voran, das war auch besser so, denn immer wenn wir anhielten, wurden wir von Unmengen von Fliegen Goðafoss heimgesucht, die zwar nicht stachen, aber allein durch ihre Anzahl ziemlich nervten. Der See machte seinem Namen alle Ehre. die Strecke zum Goðafoss war nicht sonderlich spektakulär, sah man mal von den hohen schneebedeckten Bergen im Westen ab. Nachdem wir den letzten Paß erklommen hatten, steuerten wir in rasender fahrt auf den imposanten Wasserfall zu. Dort angekommen verschoß ich viele Fotos und Goðafoss Goðafoss wir genossen es einfach, dem rauschenden Wasser zuzusehen.
In den Fluten des "Götterfalls" soll der Gesetzessprecher Þorgeir Ljósvetningagoði nach der Annahme des Christentums im Jahre 1000 seine heidnischen Götterstatuen versenkt haben.
Nachdem wir uns satt gesehen hatten, machten wir uns bald wieder auf den Rückweg, nicht ohne noch einmal sehnsüchtig auf den Beginn von Sprengisandur zu schauen, denn diese Route durch das Hochland wollten wir ja eigentlich befahren.
Auf der Rücktour pausierten wir noch kurz in einem Café bei Kaffee und Kuchen, danach bemühten wir uns, zügig den Reykjahlíð zu erreichen. Das Wetter hatte sich zusehendst verschlechtert und 20 km vor unserem Ziel begann es zu regnen. Wir hatten also keine andere Wahl, als doch noch einmal unsere Regenkleidung anzuziehen.
Nach einer heißen Dusche verbrachten wir den restlichen Abend nach dem üblichen Muster: Ausgiebig zu Abend essen, Tee trinken und lesen. Hier war es auch das erste Mal, daß wir andere Radfahrer trafen, mit denen wir uns austauschen konnten.

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