24. August - Ruhetag am Mývatn
Ich hatte mich bei der gestrigen Tour zum Goðafoss etwas verkühlt. Irgendwie gab es bei meiner Kleidungsauswahl nur ganz warm
und relativ kühl, gestern hätte ich etwas in der Mitte gebraucht. Das hatte zur Folge, daß ich nachts wohl ein wenig Fieber hatte.
Tagsüber blieb ich daher mit einigen Aspirin im Schlafsack und ruhte mich aus. Das Wetter war sowieso nicht gut... Am Nachmittag ging
es mir dann wieder besser, und ich schwang mich noch einmal kurz aufs Rad, um mir die Dimmuborgir ein wenig anzuschauen.
Abends fühlte ich mich dann soweit wieder hergestellt, daß wir am nächsten Tag in Richtung Möðrudalur aufbrechen konnten.
25. August - Vom Mýatn nach Möðrudalur
[ Karte ]
Wir ließen uns Zeit mit dem Aufbrechen. Das Wetter war grau und ungemütlich und wir hatten 75 km Ringstraße vor uns. Außerdem leiteten
wir mit dem heutigen Tag unsere Rückfahrt ein. Alles keine Gründe, um sich sonderlich zu beeilen.
Und da das alles noch nicht schlimm genug war, versagte meine Nikon bei den Solfaterenfeldern Námaskjað auch noch den Dienst. Ein
Foto brachte sie noch zustande, als ich wenige Sekunden später wieder auf den Auslöser drückte, meldete sie mir nur noch einen Fehler.
Der Rest der Reise würde also undokumentiert bleiben.
Nach diesem unschönen Ereignis strampelten wir eifrig in Richtung Möðrudalur. Es regnete leicht und die Wolken hingen tief. Wir
waren in Gedanken schon in dem Fjällkaffi von Möðrudalur und fuhren daher fast ohne Pause durch. Im Café angekommen, belohnten wir
uns mit Kaffee und Gebäck und trockneten ein wenig unsere Klamotten. Die Zeltplatzsuche war schon entschieden, wir hatten ja vor fünf
Jahren schon in der Nähe gezeltet und wollten den gleichen Platz wieder aufsuchen.
Der Platz war schnell gefunden und das Zelt wurde aufgebaut. Das das Wetter sich immer noch nicht gebessert hatte, schliefen wir bald ein.